Zirkulationspumpen
Steuerung
Preis:
139,-Euro inkl. MwSt. + 9,- Euro Versand

Netzspannung AC 230
V 50 'Hz
Eigener Leistungsverbrauch 0,35 VA
Zulässiger Ausgangsstrom max. 1,6 A (360 VA)
Abmessungen (L x B x H) 86 mm x 56 mm x 45 mm
Sensor-Anschlussleitungen 2 x 2,5 m mit Steckverbindern
Schutzgüte nach DIN VDE 0701, Schutzklasse I
Schutzgrad IP20
Konformität CE
Einsparung
ca. 100,- Euro/Jahr
Amortisation
ca. 2 Jahre

Vorteile
Einfach
Montage
Bis
zu 80% Energieeinsparung
Spart
Heiz- und Stromkosten
Die
elektronische Zirkulationssteuerung hilft Ihnen, die Kosten für die
Bereitstellung von warmem Leitungswasser zu senken. Nach einer Wasserentnahme
schaltet die Zirkulationspumpe ein. Und bereits nach kurzer Zeit steht
Ihnen warmes Leitungswasser zur Verfügung.
Es
wird ein Anlegesensor am Steigrohr befestigt.
Kein
auftrennen der Wasserleitung nötig.

Jeder
beliebige Warmwasserhahn im Haus kann also die Pumpe einschalten, weshalb
wir vom "Wasserhahn als Fernbedienung" sprechen.
Trotz
inzwischen wieder geschlossenen Ventils steht nach kurzer Zeit warmes
Wasser bereit, weil es nun von der Zirkulationspumpe eine bestimmte Zeit
lang im Kreis gepumpt wird.
Damit
jede Laufzeit der Pumpe auf ein Minimum zur ausreichenden Versorgung aller
Zapfstellen beschränkt werden kann, wird das zurückkehrende
Wasser in der Zirkulationsleitung mit einem weiteren Temperaturfühler
überwacht.
Je
nach Rohrinstallation und Förderleistung der Pumpe kann aber die
unvermeidliche Wartezeit nach der Anforderung mehrere Minuten betragen,
besonders dann, wenn das Zirkulations-System viele Verzweigungen hat,
die nicht korrekt aufeinander abgeglichen sind. Um nicht immer auf warmes
Wasser warten zu müssen gibt es zusätzlich die
2)
Vorausschauende Zirkulation:
Werden regelmäßige tägliche Verbrauchsgewohnheiten erkannt,
so startet CIRCON fortan automatisch im Voraus, so dass keine unnötigen
Wartezeiten mehr auftreten. CIRCON lernt" also ständig
mit und gleicht die vorausschauenden Laufzeiten ständig mit tatsächlichen
Zapfzeiten ab. Entfallen bestimmte Gewohnheiten, so werden diese selbstverständlich
auch wieder verlernt.
Weichen
die Gewohnheiten an Wochenenden deutlich ab, so wird dies vom Gerät
automatisch erkannt. In diesen Zeiten werden vorausschauende Pumpenläufe
blockiert.
Bei
längerer Abwesenheit, z.B. Urlaub, werden Pumpenläufe bis auf
gelegentliche Spülläufe völlig unterbunden, bis sich der
erste Bewohner durch eine Wasserentnahme erstmals zurück meldet".
Sofort ist dann der gelernte Gewohnheiten-Rhythmus wieder aktiv.
Eine
integrierte Legionellen-Überwachung sorgt für regelmäßige
Spülung des Rohrsystems bei maximalen Boiler-Temperaturen und vermeidet
dadurch die Vermehrung von Legionellen und anderen Mikroorganismen.
Eine
mehrfarbige LED-Anzeige gibt Aufschluss über den Betriebszustand
des Gerätes und die Statistik der Einschaltzeiten der Pumpe.
Folgende Einsatzbedingungen müssen erfüllt sein, um CIRCON
erfolgreich einzusetzen:
1) Zirkulationspumpe (Umwälzpumpe) ist vorhanden.
2) Zuleitung der Zirkulationspumpe führt über eine Steckdose.
Für fest verkabelte Pumpen (selten!) kann jeder Elektriker
Abhilfe schaffen.
3)Pufferspeicher (Boiler) für Warmwasser
vorhanden.
Demgegenüber sind Durchlauferhitzer nicht geeignet.
Ansonsten funktioniert CIRCON mit jeder Wärmeerzeugung
(Gas, Öl, Kohle, Fernwärme etc.) und jedem (wirklich jedem!)
Rohrmaterial.
Häufige Fragen
Ich habe eine Niedrigtemperatur-Heizung.
Reicht da die Temperatur für CIRCON aus?
Ja. Zum Auslösen der Pumpe ist keine bestimmte Temperatur nötig.
Es genügt, wenn das Wasser so warm ist, dass es subjektiv als
warm empfunden wird. (Anderenfalls bräuchte man auch keine
Zirkulation.)
Die Installation
Welcher Abstand zwischen Pufferspeicher und Vorlaufsensor ist optimal?
Generell gilt:
Größerer Abstand - weniger Einfluss von Kesseltemperatur-Schwankungen.
Dieser ist aber in der Praxis oft kleiner als vermutet, weil z.B.
beim Aufheizen des Kessels die Temperatur nur sehr langsam steigt,
so dass ein deutlicher Unterschied zum Temperaturanstieg bei Durchfluss
des Rohres erkannt wird. Große Rohrquerschnitte, Kupfer oder
Edelstahlrohre und senkrecht verlaufende Rohrabschnitte können
Gründe dafür sein, einen größeren Abstand zu
wählen.
Kleinerer Abstand - kleinere Wassermenge zum Erkennen eines Verbrauchs,
geringfügig kürzere Auslösezeit.
Im Normalfall sind 30..50 cm sinnvoll.
Der Einfluss des Abstands auf die Funktionssicherheit wird aber
meistens überschätzt: Tatsächlich ist dieser sehr
unkritisch.
In meiner Anlage bestehen die Rohrleitungen aus Kunststoff. Ist
das ein Problem? Nein - überhaupt nicht! Auch an Kunststoffrohren
oder solchen aus Verbundwerkstoffen ist die zuverlässige Funktion
uneingeschränkt garantiert.
Meine Rohrleitungen sind mit Isoliermanschetten gedämmt. Ist
es besser, die Fühler unter den Manschetten anzubrin-gen oder
die Messtrecke frei zu legen? Solange das Dämmverhalten im
gesamten Rohrleitungssystem etwa gleich ist, sollten die Fühler
nach dem Befestigen mit den Manschetten abgedeckt werden. Nur dann,
wenn sich das stehende Wasser innerhalb der Gebäudeinstallation
deutlich schneller abkühlt, als an der Messstrecke, sollte
man einige Zentimeter Dämmung im Bereich um den Temperaturfühler
entfernen.
Die Inbetriebnahme
Die Laufzeiten der Pumpe sind viel länger als es zur Erwärmung
des Rücklaufs nötig ist.
Die Pumpe wird beim Auf-heizen des Pufferspeichers
auch ohne Entnahme eingeschaltet.
(Ich betreibe CIRCON seit einigen Tagen.)
In den ersten 7 Tagen werden vom Gerät alle systemrelevanten
Daten gesammelt. Dazu gehören u. a. thermische Desinfektionszeiten,
die in der Kesselsteuerung im Wochenzyklus vorprogrammiert sein
können. Um diese zuverlässig aufzufinden, wird eine ganze
Woche lang nach diesen gesucht, wofür der Lauf der Pumpe so
lange ausgedehnt werden muss, bis kein weiterer Temperaturanstieg
am Vorlauf mehr gemessen wird. Nur so sind Messwerte miteinander
vergleichbar. Für diese Suche werden während der ersten
Woche außerdem Screeningläufe bei erkannten Ruhetemperatur-Spitzen
im Vorlauf vorgenommen. Das heißt, die Pumpe wird mitunter
auch dann gestartet, wenn dafür gerade kein Anlass erkennbar
ist. Dieser ganze Aufwand dient dem Ziel, die Wasserqualität
durch den zeitlich begrenzten täglichen Pumpenlauf nicht zu
beeinträchtigen, womit wir den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.
Genau nach einer Woche Betriebszeit ist dann
eine deutliche Änderung des Verhaltens erkennbar.
(Alternativ hätten wir natürlich
auch alle Daten vom Benutzer eingeben lassen können. Gerade
dies widerspricht aber unserem Konzept eines völlig wartungsfreien
Gerätes.)
Der tägliche Betrieb
Wenn ich so lange den Wasserhahn öffne, bis die Pumpe einschaltet,
verbrauche ich sehr viel Wasser. Richtig, aber das müssen Sie
auch nicht: Es genügt tatsächlich ein kurzer Wasserstoß
von etwa 2 Sekunden. Schließen Sie dann ruhig das Auslaufventil
wieder. Das Einschalten erfolgt zwar wegen der notwendigen Wärmeleitung
durch das Rohr zum Sensor etwas verzögert, aber auch ohne dass
so lange Wasser läuft.
Die Pumpe wird bei Anforderung nicht (oder nicht immer) ausgelöst
Hierfür gibt es verschiedenste Erklärungen, die in den
allermeisten Fällen keine Fehlfunktion sind, sondern auf Fehlbedienung
oder Fehlinterpretation zurückzuführen sind:
1) Es erfolgten während des Betriebs
Veränderungen an den Temperatursensoren, z. B. Anbringen am
Rohr, Wechsel der Messstelle oder Trennen/Verbinden der Anschlussstecker.
Hierdurch wird dem Gerät ein unnatürlich großer
Temperatursprung vorgetäuscht, wodurch sich die automatische
Schaltschwelle zu hoch einstellt. Nach derartigen Veränderungen
muss deshalb stets ein Neustart erfolgen (für einige Sekunden
aus der Steckdose ziehen).
2) Wenn der Vorlauf aus vorheriger Entnahme
noch ausreichend erwärmt ist wird ein wiederholter Start unterbunden.
Dies ist gewollt bei der Annahme, dass die Messstelle am Vorlauf
nicht viel langsamer abkühlt, als die Rohrleitung an den Zapfstellen.
Sollte die Wärmedämmung über der Messstelle allerdings
viel besser sein als im Gebäude, so kann es zu unerwünscht
langen "Blockaden" kommen. Hier hilft das Freilegen des
Vorlauffühlers und dessen unmittelbarer Umgebung.
Solch vermeintliches "Fehlerbild" könnte sich auch
dann ergeben, wenn die Pumpe zu kurz läuft (vgl. Frage "Die
Pumpe läuft zu kurz um alle Zapfstellen zu versorgen")
und beim Nachprüfen bereits wieder abgeschalten hat.
3) Eine vorhandene Schwerkraftzirkulation,
z.B. durch Verkalkung des Rückschlagventils, kann zu Einschalt-Unsicherheiten
führen. Sollte eine solche vorhanden sein, wird sie von unserem
Gerät (seit Version 3.11) spätestens nach einer Woche
angezeigt. In anderen Fällen genügt es zur Diagnose, die
Pumpe abzuziehen und nach dem Abkühlen der Rücklaufleitung
irgendwo im Haus kräftig Warmwasser zu zapfen. Erwärmt
sich dabei der Rücklauf, so ist das Rückschlagventil defekt.
Die Pumpe läuft zu kurz, um alle Zapfstellen zu versorgen Dieses
Problem kann beobachtet werden, wenn die Anlage verzweigt und die
Länge zwischen kürzestem und längstem Kreis sehr
unterschiedlich (z. B. mehr als 1:10) ist. Hier sind in die Rückläufe
der kürzeren Kreise unbedingt Zirkuklationsregler einzubauen,
die bei zunehmender Temperatur diesen Teilkreis abriegeln und somit
auch eine genügend große Strömung im längsten
Kreis gewährleisten ("Hydraulischer Ausgleich").
Anderenfalls ist die Zeit zwischen Einschalten der Pumpe und Erwärmung
der entferntesten Zapfstellen unzumutbar lang, weshalb wir hier
von nicht fachgerechter Installation sprechen müssen.
Als vorübergehende Hilfe kann der Rücklaufsensor
abgezogen werden, um die Pumpenlaufzeiten zu verlängern. Besser
ist es aber immer, an den Ursachen zu korrigieren, nicht an der
Wirkung.
In meiner Anlage dauert es nach dem Starten der Pumpe sehr lange,
bis die letzten Zapfstellen mit warmem Wasser versorgt sind. Was
können die Ursachen sein? Hier kommen zwei Ursachen in Betracht:
1) Das Zirkulationssystem hat kein Rückschlagventil
oder das vorhandene ist defekt. So können z. B. Kalkablagerungen
zum Blockieren führen, wodurch das Ventil nicht mehr schließt.
Dadurch werden Zapfstellen teilweise in entgegengesetzter Richtung
zum Pumpenlauf über die Zirkulationsleitungen versorgt.
(Seit der Version 3.11 werden solche Fehler spätestens nach
einer Woche automatisch erkannt und angezeigt. In anderen Fällen
genügt es zur Diagnose, die Pumpe abzuziehen und nach dem Abkühlen
der Rücklaufleitung irgendwo im Haus kräftig Warmwasser
zu zapfen. Erwärmt sich dabei der Rücklauf, so ist das
Rückschlagventil defekt.)
2) Ein mehrkreisiges Zirkulationssystem ist
hydraulisch schlecht abgestimmt: Durch unterschiedliche Rohrquerschnitte
oder Leitungslängen kommt es zu größeren Unterschieden
in den Laufzeiten. Der Einbau hydraulischer Zirkulationsregler in
den Rücklauf stark bevorzugter Kreise bringt schnell Abhilfe.
In beiden Fällen sollte die Hilfe eines
Installateurs in Anspruch genommen werden.
Der Rücklaufsensor scheint überhaupt nicht zu funktionieren:
Die Pumpe läuft viel länger als es nötig wäre,
um den Rücklauf zu erwärmen Ein sich erwärmender
Rücklauf ist keine Garantie dafür, dass in einem verzweigten
Rohrsystem wirklich alle Stränge und Zapfstellen ausreichend
erwärmt sind. Deshalb genügt eine fühlbare Erwärmung
nicht als Kriterium zum Abschalten der Pumpe. Statt dessen erfolgen
im CIRCON sehr komplexe Analysen zur Beurteilung des Temperaturprofils.
Im Einzelfall kann das Ergebnis vom subjektiv empfundenen Optimum
etwas abweichen. Eine etwas längere Laufzeit hat aber andererseits
keinen gravierenden Einfluss auf den Energiehaushalt. Auch die befürchtete
Zerstörung der Schichtung im Pufferspeicher bei unnötig
langem Pumpenlauf wird oft überschätzt. Jede Zirkulation
führt grundsätzlich zu Verwirbelungen, die auch bei kürzester
Betriebszeit die Schichtung beeinflusst.
Version 3.11:
Innerhalb der ersten Woche nach Inbetriebnahme oder Neustart werden
die gemessenen Zeiten nur bedingt wirksam (vergl. zusätzlich:
"Die Inbetriebnahme").
Manchmal schaltet die Pumpe (nachts beim Aufheizen des Speichers)
ein, ohne dass je um diese Zeit Wasser gezapft wurde. Das Gerät
reagiert auf ausgeprägte Temperaturspitzen im Pufferspeicher,
die durch thermische Desinfektion hervorgerufen werden. Solche Desinfektionsaufheizungen
sind in der Kesselsteuerung vorprogrammiert. Wäre in dieser
Zeit die Pumpe abgeschaltet, könnte die Desinfektion nur den
Pufferspeicher aber nicht das Rohrnetz erreichen. Deshalb werden
solche Maßnahmen vom Gerät automatisch erkannt und unterstützt.
Version 3.11:
Innerhalb der ersten Woche nach Inbetriebnahme oder Neustart werden
zusätzliche Screeningläufe ausgeführt, um Desinfektionszeiten
aufzufinden(vergl. zusätzlich: "Die Inbetriebnahme").
Die Temperatursensoren
Sind die Temperatursensoren nicht zu klein und zu empfindlich gegen
mechanische Zerstörung? Tatsächlich sind die in der Heizungstechnik
gebräuchlichen Tauch- und Anlegefühler mechanisch robuster
als der CIRCON-Sensor. Für unsere Anwendung sind diese aber
viel zu träge und verfälschen wegen ihrer hohen Wärmekapazität
das Messergebnis. Unsere Sensoren wurden speziell für diesen
Einsatz entwickelt und haben sich mit einer wirksamen Zeitkonstante
unter 5 s auch bestens bewährt. Ausfälle oder mechanische
Schäden wurden bisher selten beobachtet.
Gibt es einen Unterschied zwischen Vor- und Rücklaufsensor?
Nur in der Farbkennzeichnung an den Steckverbindern, um bei verlegten
Kabeln noch richtig zuordnen zu können. Ansonsten sind beide
baugleich.
Muss der Rücklaufsensor angeschlossen sein? Nein, nicht unbedingt.
Für das Erkennen eines Warmwasserbedarfs wird er nicht gebraucht.
Er dient dazu, die jeweilige Pumpenlaufzeit vorzeitig zu beenden,
sobald das Rohrsystem ausreichend mit Wärme versorgt ist. Ist
er nicht angeschlossen, so sorgt ein Timer im CIRCON für die
Laufzeitbegrenzung.
Version 3.11:
Neuerdings dient der Rücklaufsensor auch zur Diagnose des Rückschlagventils,
weshalb wir dessen Installation dennoch empfehlen.
Warum haben die Sensoren so ein ungewöhnliches Flachkabel?
Darf man das knicken? Die Sensorkabel wurden für eine hohe
Temperaturbeständigkeit über 120 °C und gute Verlegeeigenschaften
auch unter Isoliermanschetten speziell entwickelt, wofür bewährte
Technologien aus der Kraftfahrzeugtechnik entliehen wurden. Diese
Kabel können also "unsichtbar" unter den Schaumstoffmanschetten
der Rohre verlegt werden. Sie dürfen auch einmalig geknickt
werden, so dass z.B. überschüssige Leitungslängen
gefaltet unter die Manschetten gelegt werden können.
Übrigens wurden auch die kleinen Steckverbinder an die flache
Bauform von Sensor und Kabel angepasst.
Elektrischer Anschluss
Als CIRCON nach der Installation zum ersten Mal einschaltete kam
es zum Kurzschluss / Durchbrennen der Sicherung. Jetzt funktioniert
CIRCON gar nicht mehr. Die Pumpe läuft aber ohne ihn wie vorher
problemlos. Die Ursache ist eine falscher Anschluss Ihrer Pumpenzuleitung
(unzulässige "Nullung" des Schutzleiters), der auch
ohne CIRCON äußerst gefährlich ist. Das gleiche
Ergebnis erhalten Sie auch, wenn Sie den Netzstecker einfach um
180 ° verdreht in die Netzsteckdose stecken. Tun Sie das aber
nicht, sondern nehmen Sie die Pumpe sofort außer Betrieb und
ziehen Sie einen Elektrofachmann zu Rate. LEBENSGEFAHR !!!
Der CIRCON muss beim Hersteller repariert werden. Von der Garantie
ist so ein Ausfall natürlich nicht abgedeckt (Kosten je nach
Schadensumfang ca. 30..40 €).
Technischer Hintergrund: Konstruktionsbedingt erfolgt im CIRCON
ein Vertauschen der beiden Netzzuleitungen zwischen Stecker und
Dose (Gilt nicht mehr ab Version 3). Das ist technisch völlig
in Ordnung und zulässig - es hat die gleiche Wirkung, wie wenn
man den Netzstecker der Pumpe anders herum in die Dose steckt, was
man ja jederzeit tun kann. Ist aber in der Pumpe der Schutzleiteranschluss
unzulässig mit einem der beiden Netzleiter verbunden oder haben
diese Kontakt zur Metall-Rohrleitung, so gibt es einen Kurzschluss
über den Schutzleiter oder die geerdete Rohrleitung. Je nach
Vorschriftsmäßigkeit der übrigen Hausinstallation
kann das auch zu lebensgefährlichen Personenschäden -
sogar weit vom Heizungsraum entfernt - führen!
Schnelltest
Ich bin mir nicht sicher, ob mein Gerät (noch) in Ordnung ist.
Wie kann ich es einfach überprüfen? Stecken Sie nur den
frei in der Luft befindlichen und auf Zimmertemperatur abgekühlten
Vorlaufsensor am Gerät an. Anstelle der Pumpe kann eine kleine
Tischlampe oder ähnliches (max. Leistungsaufnahme unter 400
W beachten, Schalter einschalten) angeschlossen werden. Nun wird
CIRCON neu gestartet. Nach einigen Sekunden beginnt das Gerät
grün zu blinken. Fassen Sie nun den Vorlauffühler fest
zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn zu erwärmen. Nach ca.
10 Sekunden muss die Tischlampe einschalten und am Gerät die
Blinksequenz grün-orange sichtbar sein. Ist dies der Fall,
so sind das Gerät und der Vorlaufsensor mit großer Wahrscheinlichkeit
in Ordnung.
Wie kann ich die Temperatur-fühler überprüfen? Beide
Temperaturfühler sind baugleich und besitzen nur für die
Installation verschiedene Farbkennzeichnungen. Während des
Betriebs wird nur der Vorlauffühler überwacht, weil der
Rücklauffühler zum Betrieb nicht zwingend erforderlich
ist. Um auch den Rücklauffühler zu testen, kann dieser
anstelle des Vorlauffühlers am Gerät angesteckt werden.
Blinkt nach kurzer Reaktionszeit die Anzeige rot, so liegt ein Defekt
vor.