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Neue Steige 109
72138 Kirchentellinsfurt
Telefon 07121/907689

info@123-energiesparen.de


Zirkulationspumpen Steuerung


 

Preis: 139,-Euro inkl. MwSt. + 9,- Euro Versand

jetzt hier Bestellen

Zirkulationssteuerung

Netzspannung AC 230 V 50 'Hz
Eigener Leistungsverbrauch 0,35 VA
Zulässiger Ausgangsstrom max. 1,6 A (360 VA)
Abmessungen (L x B x H) 86 mm x 56 mm x 45 mm
Sensor-Anschlussleitungen 2 x 2,5 m mit Steckverbindern
Schutzgüte nach DIN VDE 0701, Schutzklasse I
Schutzgrad IP20
Konformität CE

Einsparung ca. 100,- Euro/Jahr

Amortisation ca. 2 Jahre

Vorteile

Einfach Montage

Bis zu 80% Energieeinsparung

Spart Heiz- und Stromkosten

Die elektronische Zirkulationssteuerung hilft Ihnen, die Kosten für die Bereitstellung von warmem Leitungswasser zu senken. Nach einer Wasserentnahme schaltet die Zirkulationspumpe ein. Und bereits nach kurzer Zeit steht Ihnen warmes Leitungswasser zur Verfügung.

Es wird ein Anlegesensor am Steigrohr befestigt.

Kein auftrennen der Wasserleitung nötig.

 

Jeder beliebige Warmwasserhahn im Haus kann also die Pumpe einschalten, weshalb wir vom "Wasserhahn als Fernbedienung" sprechen.

Trotz inzwischen wieder geschlossenen Ventils steht nach kurzer Zeit warmes Wasser bereit, weil es nun von der Zirkulationspumpe eine bestimmte Zeit lang im Kreis gepumpt wird.

Damit jede Laufzeit der Pumpe auf ein Minimum zur ausreichenden Versorgung aller Zapfstellen beschränkt werden kann, wird das zurückkehrende Wasser in der Zirkulationsleitung mit einem weiteren Temperaturfühler überwacht.

Je nach Rohrinstallation und Förderleistung der Pumpe kann aber die unvermeidliche Wartezeit nach der Anforderung mehrere Minuten betragen, besonders dann, wenn das Zirkulations-System viele Verzweigungen hat, die nicht korrekt aufeinander abgeglichen sind. Um nicht immer auf warmes Wasser warten zu müssen gibt es zusätzlich die

2) Vorausschauende Zirkulation:
Werden regelmäßige tägliche Verbrauchsgewohnheiten erkannt, so startet CIRCON fortan automatisch im Voraus, so dass keine unnötigen Wartezeiten mehr auftreten. CIRCON „lernt" also ständig mit und gleicht die vorausschauenden Laufzeiten ständig mit tatsächlichen Zapfzeiten ab. Entfallen bestimmte Gewohnheiten, so werden diese selbstverständlich auch wieder verlernt.

Weichen die Gewohnheiten an Wochenenden deutlich ab, so wird dies vom Gerät automatisch erkannt. In diesen Zeiten werden vorausschauende Pumpenläufe blockiert.

Bei längerer Abwesenheit, z.B. Urlaub, werden Pumpenläufe bis auf gelegentliche Spülläufe völlig unterbunden, bis sich der erste Bewohner durch eine Wasserentnahme erstmals „zurück meldet". Sofort ist dann der gelernte Gewohnheiten-Rhythmus wieder aktiv.

Eine integrierte Legionellen-Überwachung sorgt für regelmäßige Spülung des Rohrsystems bei maximalen Boiler-Temperaturen und vermeidet dadurch die Vermehrung von Legionellen und anderen Mikroorganismen.

Eine mehrfarbige LED-Anzeige gibt Aufschluss über den Betriebszustand des Gerätes und die Statistik der Einschaltzeiten der Pumpe.







Folgende Einsatzbedingungen müssen erfüllt sein, um CIRCON erfolgreich einzusetzen:


1) Zirkulationspumpe (Umwälzpumpe) ist vorhanden.


2) Zuleitung der Zirkulationspumpe führt über eine Steckdose.
Für fest verkabelte Pumpen (selten!) kann jeder Elektriker Abhilfe schaffen.

3)Pufferspeicher (Boiler) für Warmwasser vorhanden.
Demgegenüber sind Durchlauferhitzer nicht geeignet.

Ansonsten funktioniert CIRCON mit jeder Wärmeerzeugung (Gas, Öl, Kohle, Fernwärme etc.) und jedem (wirklich jedem!) Rohrmaterial.

Häufige Fragen


Ich habe eine Niedrigtemperatur-Heizung.
Reicht da die Temperatur für CIRCON aus?


Ja. Zum Auslösen der Pumpe ist keine bestimmte Temperatur nötig. Es genügt, wenn das Wasser so warm ist, dass es subjektiv als warm empfunden wird. (Anderenfalls bräuchte man auch keine Zirkulation.)




Die Installation
Welcher Abstand zwischen Pufferspeicher und Vorlaufsensor ist optimal? Generell gilt:
Größerer Abstand - weniger Einfluss von Kesseltemperatur-Schwankungen. Dieser ist aber in der Praxis oft kleiner als vermutet, weil z.B. beim Aufheizen des Kessels die Temperatur nur sehr langsam steigt, so dass ein deutlicher Unterschied zum Temperaturanstieg bei Durchfluss des Rohres erkannt wird. Große Rohrquerschnitte, Kupfer oder Edelstahlrohre und senkrecht verlaufende Rohrabschnitte können Gründe dafür sein, einen größeren Abstand zu wählen.
Kleinerer Abstand - kleinere Wassermenge zum Erkennen eines Verbrauchs, geringfügig kürzere Auslösezeit.
Im Normalfall sind 30..50 cm sinnvoll.
Der Einfluss des Abstands auf die Funktionssicherheit wird aber meistens überschätzt: Tatsächlich ist dieser sehr unkritisch.

In meiner Anlage bestehen die Rohrleitungen aus Kunststoff. Ist das ein Problem? Nein - überhaupt nicht! Auch an Kunststoffrohren oder solchen aus Verbundwerkstoffen ist die zuverlässige Funktion uneingeschränkt garantiert.

Meine Rohrleitungen sind mit Isoliermanschetten gedämmt. Ist es besser, die Fühler unter den Manschetten anzubrin-gen oder die Messtrecke frei zu legen? Solange das Dämmverhalten im gesamten Rohrleitungssystem etwa gleich ist, sollten die Fühler nach dem Befestigen mit den Manschetten abgedeckt werden. Nur dann, wenn sich das stehende Wasser innerhalb der Gebäudeinstallation deutlich schneller abkühlt, als an der Messstrecke, sollte man einige Zentimeter Dämmung im Bereich um den Temperaturfühler entfernen.


Die Inbetriebnahme
Die Laufzeiten der Pumpe sind viel länger als es zur Erwärmung des Rücklaufs nötig ist.

Die Pumpe wird beim Auf-heizen des Pufferspeichers auch ohne Entnahme eingeschaltet.

(Ich betreibe CIRCON seit einigen Tagen.) In den ersten 7 Tagen werden vom Gerät alle systemrelevanten Daten gesammelt. Dazu gehören u. a. thermische Desinfektionszeiten, die in der Kesselsteuerung im Wochenzyklus vorprogrammiert sein können. Um diese zuverlässig aufzufinden, wird eine ganze Woche lang nach diesen gesucht, wofür der Lauf der Pumpe so lange ausgedehnt werden muss, bis kein weiterer Temperaturanstieg am Vorlauf mehr gemessen wird. Nur so sind Messwerte miteinander vergleichbar. Für diese Suche werden während der ersten Woche außerdem Screeningläufe bei erkannten Ruhetemperatur-Spitzen im Vorlauf vorgenommen. Das heißt, die Pumpe wird mitunter auch dann gestartet, wenn dafür gerade kein Anlass erkennbar ist. Dieser ganze Aufwand dient dem Ziel, die Wasserqualität durch den zeitlich begrenzten täglichen Pumpenlauf nicht zu beeinträchtigen, womit wir den gesetzlichen Vorgaben entsprechen.

Genau nach einer Woche Betriebszeit ist dann eine deutliche Änderung des Verhaltens erkennbar.

(Alternativ hätten wir natürlich auch alle Daten vom Benutzer eingeben lassen können. Gerade dies widerspricht aber unserem Konzept eines völlig wartungsfreien Gerätes.)

Der tägliche Betrieb
Wenn ich so lange den Wasserhahn öffne, bis die Pumpe einschaltet, verbrauche ich sehr viel Wasser. Richtig, aber das müssen Sie auch nicht: Es genügt tatsächlich ein kurzer Wasserstoß von etwa 2 Sekunden. Schließen Sie dann ruhig das Auslaufventil wieder. Das Einschalten erfolgt zwar wegen der notwendigen Wärmeleitung durch das Rohr zum Sensor etwas verzögert, aber auch ohne dass so lange Wasser läuft.

Die Pumpe wird bei Anforderung nicht (oder nicht immer) ausgelöst Hierfür gibt es verschiedenste Erklärungen, die in den allermeisten Fällen keine Fehlfunktion sind, sondern auf Fehlbedienung oder Fehlinterpretation zurückzuführen sind:

1) Es erfolgten während des Betriebs Veränderungen an den Temperatursensoren, z. B. Anbringen am Rohr, Wechsel der Messstelle oder Trennen/Verbinden der Anschlussstecker. Hierdurch wird dem Gerät ein unnatürlich großer Temperatursprung vorgetäuscht, wodurch sich die automatische Schaltschwelle zu hoch einstellt. Nach derartigen Veränderungen muss deshalb stets ein Neustart erfolgen (für einige Sekunden aus der Steckdose ziehen).

2) Wenn der Vorlauf aus vorheriger Entnahme noch ausreichend erwärmt ist wird ein wiederholter Start unterbunden. Dies ist gewollt bei der Annahme, dass die Messstelle am Vorlauf nicht viel langsamer abkühlt, als die Rohrleitung an den Zapfstellen. Sollte die Wärmedämmung über der Messstelle allerdings viel besser sein als im Gebäude, so kann es zu unerwünscht langen "Blockaden" kommen. Hier hilft das Freilegen des Vorlauffühlers und dessen unmittelbarer Umgebung.
Solch vermeintliches "Fehlerbild" könnte sich auch dann ergeben, wenn die Pumpe zu kurz läuft (vgl. Frage "Die Pumpe läuft zu kurz um alle Zapfstellen zu versorgen") und beim Nachprüfen bereits wieder abgeschalten hat.

3) Eine vorhandene Schwerkraftzirkulation, z.B. durch Verkalkung des Rückschlagventils, kann zu Einschalt-Unsicherheiten führen. Sollte eine solche vorhanden sein, wird sie von unserem Gerät (seit Version 3.11) spätestens nach einer Woche angezeigt. In anderen Fällen genügt es zur Diagnose, die Pumpe abzuziehen und nach dem Abkühlen der Rücklaufleitung irgendwo im Haus kräftig Warmwasser zu zapfen. Erwärmt sich dabei der Rücklauf, so ist das Rückschlagventil defekt.

Die Pumpe läuft zu kurz, um alle Zapfstellen zu versorgen Dieses Problem kann beobachtet werden, wenn die Anlage verzweigt und die Länge zwischen kürzestem und längstem Kreis sehr unterschiedlich (z. B. mehr als 1:10) ist. Hier sind in die Rückläufe der kürzeren Kreise unbedingt Zirkuklationsregler einzubauen, die bei zunehmender Temperatur diesen Teilkreis abriegeln und somit auch eine genügend große Strömung im längsten Kreis gewährleisten ("Hydraulischer Ausgleich"). Anderenfalls ist die Zeit zwischen Einschalten der Pumpe und Erwärmung der entferntesten Zapfstellen unzumutbar lang, weshalb wir hier von nicht fachgerechter Installation sprechen müssen.

Als vorübergehende Hilfe kann der Rücklaufsensor abgezogen werden, um die Pumpenlaufzeiten zu verlängern. Besser ist es aber immer, an den Ursachen zu korrigieren, nicht an der Wirkung.

In meiner Anlage dauert es nach dem Starten der Pumpe sehr lange, bis die letzten Zapfstellen mit warmem Wasser versorgt sind. Was können die Ursachen sein? Hier kommen zwei Ursachen in Betracht:

1) Das Zirkulationssystem hat kein Rückschlagventil oder das vorhandene ist defekt. So können z. B. Kalkablagerungen zum Blockieren führen, wodurch das Ventil nicht mehr schließt. Dadurch werden Zapfstellen teilweise in entgegengesetzter Richtung zum Pumpenlauf über die Zirkulationsleitungen versorgt.
(Seit der Version 3.11 werden solche Fehler spätestens nach einer Woche automatisch erkannt und angezeigt. In anderen Fällen genügt es zur Diagnose, die Pumpe abzuziehen und nach dem Abkühlen der Rücklaufleitung irgendwo im Haus kräftig Warmwasser zu zapfen. Erwärmt sich dabei der Rücklauf, so ist das Rückschlagventil defekt.)

2) Ein mehrkreisiges Zirkulationssystem ist hydraulisch schlecht abgestimmt: Durch unterschiedliche Rohrquerschnitte oder Leitungslängen kommt es zu größeren Unterschieden in den Laufzeiten. Der Einbau hydraulischer Zirkulationsregler in den Rücklauf stark bevorzugter Kreise bringt schnell Abhilfe.

In beiden Fällen sollte die Hilfe eines Installateurs in Anspruch genommen werden.

Der Rücklaufsensor scheint überhaupt nicht zu funktionieren: Die Pumpe läuft viel länger als es nötig wäre, um den Rücklauf zu erwärmen Ein sich erwärmender Rücklauf ist keine Garantie dafür, dass in einem verzweigten Rohrsystem wirklich alle Stränge und Zapfstellen ausreichend erwärmt sind. Deshalb genügt eine fühlbare Erwärmung nicht als Kriterium zum Abschalten der Pumpe. Statt dessen erfolgen im CIRCON sehr komplexe Analysen zur Beurteilung des Temperaturprofils. Im Einzelfall kann das Ergebnis vom subjektiv empfundenen Optimum etwas abweichen. Eine etwas längere Laufzeit hat aber andererseits keinen gravierenden Einfluss auf den Energiehaushalt. Auch die befürchtete Zerstörung der Schichtung im Pufferspeicher bei unnötig langem Pumpenlauf wird oft überschätzt. Jede Zirkulation führt grundsätzlich zu Verwirbelungen, die auch bei kürzester Betriebszeit die Schichtung beeinflusst.

Version 3.11:
Innerhalb der ersten Woche nach Inbetriebnahme oder Neustart werden die gemessenen Zeiten nur bedingt wirksam (vergl. zusätzlich: "Die Inbetriebnahme").

Manchmal schaltet die Pumpe (nachts beim Aufheizen des Speichers) ein, ohne dass je um diese Zeit Wasser gezapft wurde. Das Gerät reagiert auf ausgeprägte Temperaturspitzen im Pufferspeicher, die durch thermische Desinfektion hervorgerufen werden. Solche Desinfektionsaufheizungen sind in der Kesselsteuerung vorprogrammiert. Wäre in dieser Zeit die Pumpe abgeschaltet, könnte die Desinfektion nur den Pufferspeicher aber nicht das Rohrnetz erreichen. Deshalb werden solche Maßnahmen vom Gerät automatisch erkannt und unterstützt.

Version 3.11:
Innerhalb der ersten Woche nach Inbetriebnahme oder Neustart werden zusätzliche Screeningläufe ausgeführt, um Desinfektionszeiten aufzufinden(vergl. zusätzlich: "Die Inbetriebnahme").

Die Temperatursensoren
Sind die Temperatursensoren nicht zu klein und zu empfindlich gegen mechanische Zerstörung? Tatsächlich sind die in der Heizungstechnik gebräuchlichen Tauch- und Anlegefühler mechanisch robuster als der CIRCON-Sensor. Für unsere Anwendung sind diese aber viel zu träge und verfälschen wegen ihrer hohen Wärmekapazität das Messergebnis. Unsere Sensoren wurden speziell für diesen Einsatz entwickelt und haben sich mit einer wirksamen Zeitkonstante unter 5 s auch bestens bewährt. Ausfälle oder mechanische Schäden wurden bisher selten beobachtet.

Gibt es einen Unterschied zwischen Vor- und Rücklaufsensor? Nur in der Farbkennzeichnung an den Steckverbindern, um bei verlegten Kabeln noch richtig zuordnen zu können. Ansonsten sind beide baugleich.

Muss der Rücklaufsensor angeschlossen sein? Nein, nicht unbedingt. Für das Erkennen eines Warmwasserbedarfs wird er nicht gebraucht. Er dient dazu, die jeweilige Pumpenlaufzeit vorzeitig zu beenden, sobald das Rohrsystem ausreichend mit Wärme versorgt ist. Ist er nicht angeschlossen, so sorgt ein Timer im CIRCON für die Laufzeitbegrenzung.

Version 3.11:
Neuerdings dient der Rücklaufsensor auch zur Diagnose des Rückschlagventils, weshalb wir dessen Installation dennoch empfehlen.

Warum haben die Sensoren so ein ungewöhnliches Flachkabel? Darf man das knicken? Die Sensorkabel wurden für eine hohe Temperaturbeständigkeit über 120 °C und gute Verlegeeigenschaften auch unter Isoliermanschetten speziell entwickelt, wofür bewährte Technologien aus der Kraftfahrzeugtechnik entliehen wurden. Diese Kabel können also "unsichtbar" unter den Schaumstoffmanschetten der Rohre verlegt werden. Sie dürfen auch einmalig geknickt werden, so dass z.B. überschüssige Leitungslängen gefaltet unter die Manschetten gelegt werden können.
Übrigens wurden auch die kleinen Steckverbinder an die flache Bauform von Sensor und Kabel angepasst.


Elektrischer Anschluss
Als CIRCON nach der Installation zum ersten Mal einschaltete kam es zum Kurzschluss / Durchbrennen der Sicherung. Jetzt funktioniert CIRCON gar nicht mehr. Die Pumpe läuft aber ohne ihn wie vorher problemlos. Die Ursache ist eine falscher Anschluss Ihrer Pumpenzuleitung (unzulässige "Nullung" des Schutzleiters), der auch ohne CIRCON äußerst gefährlich ist. Das gleiche Ergebnis erhalten Sie auch, wenn Sie den Netzstecker einfach um 180 ° verdreht in die Netzsteckdose stecken. Tun Sie das aber nicht, sondern nehmen Sie die Pumpe sofort außer Betrieb und ziehen Sie einen Elektrofachmann zu Rate. LEBENSGEFAHR !!!
Der CIRCON muss beim Hersteller repariert werden. Von der Garantie ist so ein Ausfall natürlich nicht abgedeckt (Kosten je nach Schadensumfang ca. 30..40 €).
Technischer Hintergrund: Konstruktionsbedingt erfolgt im CIRCON ein Vertauschen der beiden Netzzuleitungen zwischen Stecker und Dose (Gilt nicht mehr ab Version 3). Das ist technisch völlig in Ordnung und zulässig - es hat die gleiche Wirkung, wie wenn man den Netzstecker der Pumpe anders herum in die Dose steckt, was man ja jederzeit tun kann. Ist aber in der Pumpe der Schutzleiteranschluss unzulässig mit einem der beiden Netzleiter verbunden oder haben diese Kontakt zur Metall-Rohrleitung, so gibt es einen Kurzschluss über den Schutzleiter oder die geerdete Rohrleitung. Je nach Vorschriftsmäßigkeit der übrigen Hausinstallation kann das auch zu lebensgefährlichen Personenschäden - sogar weit vom Heizungsraum entfernt - führen!


Schnelltest
Ich bin mir nicht sicher, ob mein Gerät (noch) in Ordnung ist. Wie kann ich es einfach überprüfen? Stecken Sie nur den frei in der Luft befindlichen und auf Zimmertemperatur abgekühlten Vorlaufsensor am Gerät an. Anstelle der Pumpe kann eine kleine Tischlampe oder ähnliches (max. Leistungsaufnahme unter 400 W beachten, Schalter einschalten) angeschlossen werden. Nun wird CIRCON neu gestartet. Nach einigen Sekunden beginnt das Gerät grün zu blinken. Fassen Sie nun den Vorlauffühler fest zwischen Daumen und Zeigefinger, um ihn zu erwärmen. Nach ca. 10 Sekunden muss die Tischlampe einschalten und am Gerät die Blinksequenz grün-orange sichtbar sein. Ist dies der Fall, so sind das Gerät und der Vorlaufsensor mit großer Wahrscheinlichkeit in Ordnung.

Wie kann ich die Temperatur-fühler überprüfen? Beide Temperaturfühler sind baugleich und besitzen nur für die Installation verschiedene Farbkennzeichnungen. Während des Betriebs wird nur der Vorlauffühler überwacht, weil der Rücklauffühler zum Betrieb nicht zwingend erforderlich ist. Um auch den Rücklauffühler zu testen, kann dieser anstelle des Vorlauffühlers am Gerät angesteckt werden. Blinkt nach kurzer Reaktionszeit die Anzeige rot, so liegt ein Defekt vor.


 

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