Dieses
System bietet gegenüber den konventionellen Monoblock Geräten,
welche am Markt angeboten werden, zahlreiche Vorteile:
durch
die Splitausführung bedeutend kleinere Außeneinheit
keine
Frostgefahr im Außengerät, da hier kein Wasser verwendet
wird
besonders
Effizient im Teillastbetrieb (70 % der Betriebszeit) durch Inverterbetrieb
besonders
leise im Teillastbetrieb durch Inverterbetrieb
längere
Lebenserwartung durch Inverterbetrieb
Kühlfunktion
in Verbindung mit Ventilatorkonvektoren, bzw. eingeschränkte Kühlmöglichkeit
mit Fußbodenheizung
Wieviel
sparen Sie mit einer Wärmepumpe innerhalb 20 Jahren ein?
Invertertechnologie
Stichwort:
Inverter
Konventionelle Wärmepumpen kennen nur zwei Leistungszustände:
Volle Leistung, d.h. das Gerät ist an, oder keine Leistung, d.h.
die Wärmepumpe ist aus. Über das Ein- und Ausschalten der
Wärmepumpe erfolgt die Leistungsregelung. Wenn die gewünschte
Temperatur erreicht ist, schaltet das Gerät aus, wenn die Temperatur
wieder unterschritten wird, dann wird die Anlage wieder eingeschaltet.
Diese Art der Leistungsregelung ist sehr uneffizient, deshalb findet
man sie heute in keiner modernen Gas-Brennwertheizung mehr. Hier wird
die Leistung moduliert, d.h. an den tatsächlichen Bedarf des Gebäudes
angepasst. Dadurch sinkt der Energieverbrauch deutlich. Diese Leistungsanpassung
erfolgt bei den altherma Wärmepumpen (und auch bei vielen modernen
Klimageräten) durch den Inverter. Für die Techniker: in die
Anlage ist ein Frequenzumrichter integriert, welcher die Drehzahl des
Verdichters und des Verdampferventilators an den Bedarf des Gebäudes
anpasst. Im Teillastbetrieb (70 % der Heizperiode) arbeitet die Anlage
mit niedrigern Drehzahlen, dadurch werden erheblich bessere Leistungszahlen
erreicht und die Lebenserwartung aller Komponenten ist wegen der geringeren
Belastung deutlich länger. Durch die niedrigeren Drehzahlen entstehen
auch weniger Geräusche.
Zum
Vergleich:
Würde Ihr Auto wie eine konventionelle Ein-/Aus-Anlage arbeiten,
könnten Sie nur Vollgas geben und eine Vollbremsung machen. Der
Inverterbetrieb stellt die Möglichkeiten dazwischen da: weniger
Gas bzw. sanftes Bremsen. Welche Auswirkung nur Vollgas und Vollbremsung
auf die Lebenserwartung Ihres Autos hätten, können Sie sich
sicherlich vorstellen!
Außengerät
Das Außengerät entzieht der Umgebungsluft Wärme und
erwärmt sich dabei. Diese aufgenommene Wärme wird über
den Kältemittelkreislauf an die im Inneren installierte Hydro-Box
übertragen.
Die Hydrobox
Die Hydrobox transferiert die im Kältemittel enthaltene Wärme
auf das in den Radiatoren der Zentralheizung und in der Fußbodenheizung
zirkulierende Wasser und auf das Wasser im Sanitär-Warmwasserspeicher.
Bei der kombinierten Kühl- und Heizversion der Hydrobox wird die
Kühlwirkung erreicht, indem die Wassertemperatur auf 4°C abgesenkt
und das Wasser durch Gebläsekonvektoren geleitet wird. Das System
kann
außerdem über die Fußbodenheizung oder die Radiatoren
einen gewissen Kühleffekt erzielen, indem die niedrigste Wassertemperatur
begrenzt wird. Die Bereitung von Warmwasser für Sanitärzwecke
erfolgt, indem das System vom Kühlbetrieb bzw. Heizbetrieb auf
Sanitärbetrieb umgeschaltet wird.
Warmwasserspeicher für Sanitär-Zwecke (optional)
Es steht ein gesondert konstruierter Wasserspeicher zur Verfügung,
der so ausgelegt ist, dass die höchstmöglichen Werte bei der
Energieeinsparung erzielt werden. Dieser Tank sorgt für die Abdeckung
des Warmwasserbedarfs. Durch die Kombination aus einem elektrischen
Zusatzheizer im oberen Teil des Speichers und einem
Wärmepumpen-Wärmetauscher im unteren Teil des Tanks wird sichergestellt,
dass bei schnellstmöglichem Erwärmen des Wassers möglichst
wenig Energie verbraucht wird. Außerdem sorgt eine integrierte
Funktion dafür, dass die Wassertemperatur mindestens einmal wöchentlich
auf 70°C oder höher steigt, um jegliches Wachstum von Legionellen
zu verhindern..
Regelungselemente des Systems
Die Regelungselemente des Systems und das Bedienfeld befinden sich in
der Hydrobox. Es ist eine Wochen-Zeitschaltuhr vorhanden, mit der die
Innentemperatur nach den Wünschen des Benutzers geregelt werden
kann. Die Zeitschaltuhr ist auf Basis von Stunden oder Tagen programmierbar.
Dadurch können die Temperaturen z.B. während der Nacht oder
während Ferienzeiten heruntergeregelt und vor dem morgendlichen
Aufstehen bzw. vor der Rückkehr nach Hause wieder nach oben geregelt
werden. Auf diese Weise wird zu jeder Zeit für komfortable Bedingungen
für die Bewohner gesorgt, die den persönlichen Wünschen
entsprechen. In Räumen, in denen die Regelung der Raumtemperatur
und der Komfortbedingungen individuell erfolgen soll, kann ein herkömmlicher
Temperaturregler installiert werden.
Wärmepumpen
- behagliche Wärme aus Erneuerbaren Energien
Ein höchst effektives System
Selbst die effizientesten Heizsysteme für fossile Brennstoffe können
die im Heizöl oder Erdgas gebundene Energie nicht vollständig
in Wärme verwandeln. Mit anderen Worten: Um 100% Nutzwärme
zu erzeugen, müssen 110% Energie eingesetzt werden. Bei der Wärmepumpe
sieht das Verhältnis um ein Vielfaches besser aus. Um 100% Nutzwärme
zu erzeugen, braucht es nur rund 25-30% Energie in Form von elektrischem
Strom. Wie ist das möglich?
Natürliche
Umgebungswärme intelligent genutzt
Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial: Wärmepumpen nutzen die
natürliche Wärme, die uns in der Luft, und damit praktisch
überall umgibt. Diese Wärme wird der Umgebung entzogen, mittels
Verdichtung auf eine höhere Temperatur gebracht und an das Heizsystem
abgegeben.
Energie mit Wärmepumpe
einsparen
Unsere Wärmepumpen eignen sich ideal in Verbindung mit Niedertemperaturheizsystemen
wie z. B. Fußbodenheizung oder Niedertemperaturheizkörper
(ggf. alte mit Heizkörpergebläse). Je niedriger die zu überbrückende
Temperaturdifferenz desto höher der Wirkungsgrad. Bei 7°C Außenlufttemperatur
und 35°C Heizungsvorlauftemperatur beträgt dieser beispielsweise
4,5, d. h. die Wärmepumpe liefert 4,5 x soviel Energie wie sie
selbst benötig.
Viele Stromversorger bieten Sondertarife für Wärmepumpen an
Wärmepumpen eignen sich nicht nur im Neubau und bei Fußbodenheizung,
auch in bestehenden Gebäuden mit bereits vorhandenen Heizkörpern
kann die Umrüstung oder Ergänzung sinnvoll sein. Die nachfolgende
Tabelle zeigt welcher Anteil Heizenergie bei der jeweiligen Auslegungstemperatur
auf die Wärmepumpe entfällt.
Bei einem Bivalenzpunkt von 2°C kann die Wärmepumpe 46%, also
knapp die Hälfte Ihres Heizwärmejahresanteils übernehmen,
weil dieser oberhalb dieser Temperatur liegt. Erst unter 2°C würde
Ihr bisheriges Heizsytem die Wärme liefern. Der Vorteil liegt im
hohen Wirkungsgrad und damit geringerem Einergieeinsatz wenn mit der
Wärmepumpe geheizt wird, welche bei höheren Außentemperaturen
besonders Effizient ist, während das beim Heizkessel erst bei tiefen
Außentemperaturen der Fall ist.
Bei Auslegungstemperatur von -5°C im bivalent parallelen Betrieb
kann die Wärmepumpe 98% der Jahresheizenergiemenge liefern. Die
Unterhalb von -5°C fehlende Leistung wird durch eine ergänzende
Zusatzheizung (z. B. Heizstab) zugesteuert.
Aufgrund zahlreicher Anfragen haben wir festgestellt dass die meisten
Kunden sich für zu große Wärmepumpen entscheiden wollen
welche nicht nur teurer sondern auch uneffizienter für das jeweilige
Vorhaben wären.
Bei Heizkörperbetrieb gilt dass Vorlauftemperaturen von dauerhaft
über 50°C vermieden werden sollten denn diese belasten nicht
nur die Wärmepumpe mehr sondern der Gerätewirkungsgrad wird
mit abnehmender Außenlufttemperatur auch immer schlechter. Bei
Gebäuden mit normalgroßen Heizkörpern kommt man in der
Regel bis -5°C Außentemperatur noch mit diesen Vorlauftemperaturen
hin und legt das Gerät dann auf die Gebäudeheizlast bei -5°C
aus und heizt darunter wie bisher.
Bei Fußbodenheizung reichen in der Regel max. 35°C Vorlauftemperatur.
Daher werden Wärmepumpen auf die Heizlast von max. -5°C ausgelegt
selbst wenn keine andere Heizung vorhanden ist. Damit deckt das Gerät
98% der Jahresheizarbeit. Lediglich ein kleiner Restanteil von 2% wird
in der Regel per elektrischem Heizstab im Pufferspeicher zugeheizt.
Dieser Anteil macht noch 30-40 EUR Stromkosten im Jahr aus. Würde
man eine um mehrere hundert Euro teurere Anlage einsetzen könnte
man sich ca. 15-20 EUR dieser Kosten sparen, die Mehrinvestition würde
sich aber nicht rechnen.
Nachfolgende Tabelle zeigt Richtwerte zur Gebäudeheizlastermittlung.
Heizlast bei Außentemperatur -16°C -5°C 2°C
Passivhaus 15W/m² 10W/m² 7W/m²
Niedrigenergiehaus 50W/m² 33W/m² 22W/m²
Gedämmter Altbau 70W/m² 46W/m² 31W/m²
Ungedämmter Altbau 100W/m² 66W/m² 44W/m²
Ungedämmter Altbau (hohe Decken) 120W/m² 80W/m² 53W/m²
Auslegung für Warmwasserbereitung
Der Leistungsbedarf für Warmwasserbereitung ist weitaus geringer
gegenüber dem was Ihnen andere Anbieter glauben machen möchten!
Bei normalen Komfortansprüchen ist mit einem Spitzenwarmwasserbedarf
von 80-100 Litern pro Person und Tag, bezogen auf 45°C Warmwassertemperatur,
auszugehen. In diesem Fall ist eine Heizleistung von 0,2kW pro Person
zu berücksichtigen. Folglich kann diese Komponente in der Auslegung
beinahe vernachlässigt werden da Sie, selbst bei 5 Personen und
500l Bedarf/Tag, eine um max. 1kW größere Wärmepumpe
benötigen würden.
Wir
installieren zum Festpreis in Tübingen Reutlingen Herrenberg Böblingen
Stuttgart Pforzheim oder liefern deutschlandweit mit Montagevermittlung
Selbstbau-Set-Aussen
inkl. allem Zubehör
Selbstbaupaket
Festpreis in Euro
12
kW 9.750,-Euro inkl. MwSt.
15
kW 10.250,-Euro inkl. MwSt.
18
kW 10.900,-Euro inkl. MwSt.
Pufferspeicher
500 Liter Preis: 780,- incl. MwSt.
Inbetriebnahme der Wärmepumpe durch autoris. Techniker. Preis: 400,-
incl. MwSt.
Kälteleitung verlegen und befüllen Preis: 550,- incl. MwSt.
Pumpengruppe für den Heizkreis Preis: 280,- incl. MwSt.