Wärmepumpe Fragen 
und Antworten... Energie-Coach Falk Donner
Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?
Es gibt verschiedene Wärmepumpen geordnet nach
Wärmequelle: Erde, Wasser, Luft
Erdwärmepumpen gibt es in verschiedenen Formen diese
können Erdwärme über eine Sondenbohrung bis zu 150m nutzen oder
die Erdwärme über einen Flächenkollektor,
Wärmekörbe oder Grabenkollektor nutzen. Sie werden auch
auch Solewärmepumpe oder Sole-Wasser-Wärmepumpe genannt. Da
sie über ein Frostschutzmittel (Sole) die Wärme aus der Erde
übertragen.
Der Erdkollektor oder auch Flächenkollektor genannt.
Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme nahe der Oberfläche
werden horizontale Erdkollektoren verlegt. Dazu wird eine Fläche
benötigt, die etwa 1,5 bis 2 Mal so groß ist wie die zu
beheizende Fläche und die nicht überbaut werden kann. Auf
dieser Fläche werden in ca. 1,5 bis 2 Meter Tiefe die
Kollektor-Schläuche verlegt.
Mit der gewonnenen Wärme wird eine Sole-Wärmepumpe versorgt,
welche die aus dem Kollektorkreislauf vorgewärmte (+5°C) Sole
(Wasser-Frostschutz-Gemisch) auf das benötigte Temperaturniveau
(50°C) für Heizung und Warmwasserbereitung hebt.
Erdwärmesonde
Zur Gewinnung kostenloser Umweltwärme aus der Tiefe des Erdreichs
werden Erdwärmesonden in senkrechte Erdbohrungen gesetzt. Dazu
wird ca. 30 bis 150 m tief säulenförmig gebohrt. In diese
Bohrung wird ein Doppel-U-Rohr-Kollektor aus einem PE-Schlauch
DN40-DN50 eingelassen. Die Sole hat ca. 0-5°C. (nicht wie oft
gedacht 40-50°C)
Wasser-Wasser-Wärmepumpe:
Saug- und Schluckbrunnen
Grundwasser-Wärmepumpen nutzen oberflächennahes Grundwasser
zur Wärmegewinnung für Heizung und Warmwasserbereitung.
Über einen Saugbrunnen (Förderbrunnen) wird das Grundwasser
durch eine Unterwasserpumpe der Wärmepumpe zugeführt. Ein
Schluckbrunnen führt das Grundwasser wieder in den
natürlichen Kreislauf zurück, nachdem ein Teil der
Wärmeenergie entzogen wurde.
Direktverdampfer-Wärmepumpe im Bereich Erdwärme:
Funktioniert ähnlich eines Flächenkollektors. Er hat
als Trägermedium jedoch keine Sole sondern direkt das
Kältemittel welches über den Kompressor betrieben wird.
Der Vorteile: es ist keine sep. Pumpe für die Sole nötig.
Luftwärmepumpe oder Luft-Wasser-Wärmepumpe:
Luft-Luft-Wärmepumpe:
Energiezaun
Ein Energiezaun gehört zu den so genannten
Oberflächenkollektoren oder -absorbern. Dabei handelt es sich im
Regelfall um ein Betonelement, in dessen Innerem sich
Kunststoffröhren mit Wärmetragerflüssigkeit befinden.
Das Betonelement kann die Form eines Zaunes oder auch eines Carports
haben.
Welche Gründe können gegen eine Wärmepumpe sprechen?
Ängste, Nachbarn, Wasserschutzgebiet,
Wie lange gibt es die Wärmepumpe schon?
Was ist der Vorteil gegenüber Öl und Gas?
Wie lange hält eine Wärmepumpe?
Funktioniert die Wärmepumpe auch im Altbau?
Bekomme ich Fördergelder?
Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Gibt es einen günstigen Wärmepumpenstrom?
Ich habe Heizkörper kann ich die Wärmepumpe trotzdem einsetzen?
Wie hoch sind die Heizkosten mit einer Wärmepumpe?
Ist die Wärmepumpe zukunftsfähig?
Was bedeutet COP?


Wärmepumpe
und Solar
Brauchwasser
und Heizungsunterstützung bis zu 75%
Intelligenter
und wirtschaftlicher kann man Umweltenergie nicht einsetzen und bis
zu 70% Heizenergie sparen.
Wärmepumpe
wird von der BAFA gefördert!
Für die Luft/Wasser-Wärmepumpe erhalten Sie 10,-Euro pro m2
(bis zu 3000,- Euro).
Wie
Funktioniert die Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Die
Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt die Wärme, aus der Außenluft
z.B.-10°C werden angesaugt und -15°C werden ausgeblasen, Die
5K gewonnene Energie wird durch den Kompressor auf ein höheres
Temperaturniveau gebracht und nutzt diese zum Heizen und zur Warmwassererwärmung.
Intelligenter
und wirtschaftlicher kann man Umweltenergie nicht einsetzen und das
sogar das ganze Jahr. Selbst im Winter, wenn eisige Temperaturen herrschen.
Luft-Wasser
Wärmepumpe die Heizung mit der schnellsten Amortisation und der
geringsten Preissteigerung. Sie funktioniert auch mit Heizkörpern.
siehe weiter unten

Macht Solar Sinn?
Die Kombination mit einer Solarstromanlage
macht Sinn, denn mit dem Gewinn der Solar-Anlage bezahlen Sie einfach
Ihre Heizkosten. Das können über 20000,- Euro Gewinn sein.(nach
20 Jahren) je nach Anlagengröße.
100 % Ertragsgarantie durch das
proCare Sicherheitspaket
Warum ist das Heizen
mit einer Wärmepumpe am wirtschaftlichsten?
Sie bekommen 3-4 Teile Energie
aus der Umwelt geschenkt. Das sind 3-4 cent/kwh Heizkosten. Bei Öl/Gas
liegen die Heizkosten bei 8 cent/kwh
Sie sparen 50% und mehr
Sie brauchen keinen Schornsteinfeger
und haben keine Wartungskosten
Preissteigerung bei Öl/Gas
15%/Jahr
bei Strom 3%/Jahr
Warum sind andere Energieträger
teurer?
Weil Angebot und Nachfrage regiert!
Öl und Gas sind endliche Brennstoffe.
Warum steigt der Strompreis
nicht so stark?
Die Wärmepumpe wird mit Nachtstrom
und Schwachlaststrom betrieben dieser Strom ist nicht so gefragt deshalb
günstiger. (Angebot und Nachfrage)
Warum funktioniert es
auch mit Heizkörpern?
Heizkörper funktionieren
auch mit 50°C sie müssen nur die richtige größe
haben. Da fast alle Heizkörper überdimensioniert sind funktioniert
es. Probieren Sie es aus drehen Sie doch Ihre Heizung im Keller auf
50°C sie werden sehen es reicht. Sie müssen nur Ihren Thermostatregler
weiter auf machen und länger laufen lassen. Sie sparen dabei auch
noch. Denn 80% der Leute heizen falsch. Die Heizung im Keller mach dicke
Backen und oben am Heizkörper dreht man zu. Wie beim Autofahren
Vollgas und mit der Handbremse wird gepremst.
Vergleich zwischen verschiedenen
Heizsystemen
siehe Amortisation bei einem Gebäude mit
hier
klicken 120 m²
hier
klicken 180 m²
hier
klicken 220 m²
Preissteigerung von Öl/Gas
gegenüber einer Wärmepumpe
hier
klicken 180 m²
Energie
mit Wärmepumpe einsparen
Unsere Wärmepumpen eignen sich ideal in Verbindung mit Niedertemperaturheizsystemen
wie z. B. Fußbodenheizung oder Niedertemperaturheizkörper
(ggf. alte mit Heizkörpergebläse). Je niedriger die zu überbrückende
Temperaturdifferenz desto höher der Wirkungsgrad. Bei 7°C Außenlufttemperatur
und 35°C Heizungsvorlauftemperatur beträgt dieser beispielsweise
4,5, d. h. die Wärmepumpe liefert 4,5 x soviel Energie wie sie
selbst benötig.
Viele Stromversorger bieten Sondertarife für Wärmepumpen an
Wärmepumpen eignen sich nicht nur im Neubau und bei Fußbodenheizung,
auch in bestehenden Gebäuden mit bereits vorhandenen Heizkörpern
kann die Umrüstung oder Ergänzung sinnvoll sein. Die nachfolgende
Tabelle zeigt welcher Anteil Heizenergie bei der jeweiligen Auslegungstemperatur
auf die Wärmepumpe entfällt.
Bivalenzpunkt (°C) __-----_---------------____-10 .-9 , -8 , -7.
-6 , -5 .-4 ,-3. -2 .-1- 0. 1. 2 .3. 4 . 5
Deckungsanteil bei biv.-paral. Betrieb (%) 100 99 99 99 99 98 97 96
95 93 90 87 83 77 70 61
Deckungsanteil bei biv.-altern. Betrieb (%) 96 96 95 94 93 91 87 83
78 71 64 55 46 37 28 19
(Quelle. Tabelle 5.3-4 DIN 4701 T10)
Bei einem Bivalenzpunkt von 2°C kann die Wärmepumpe 46%, also
knapp die Hälfte Ihres Heizwärmejahresanteils übernehmen,
weil dieser oberhalb dieser Temperatur liegt. Erst unter 2°C würde
Ihr bisheriges Heizsytem die Wärme liefern. Der Vorteil liegt im
hohen Wirkungsgrad und damit geringerem Einergieeinsatz wenn mit der
Wärmepumpe geheizt wird, welche bei höheren Außentemperaturen
besonders Effizient ist, während das beim Heizkessel erst bei tiefen
Außentemperaturen der Fall ist.
Bei Auslegungstemperatur von -5°C im bivalent parallelen Betrieb
kann die Wärmepumpe 98% der Jahresheizenergiemenge liefern. Die
Unterhalb von -5°C fehlende Leistung wird durch eine ergänzende
Zusatzheizung (z. B. Heizstab) zugesteuert.
Aufgrund zahlreicher Anfragen haben wir festgestellt dass die meisten
Kunden sich für zu große Wärmepumpen entscheiden wollen
welche nicht nur teurer sondern auch uneffizienter für das jeweilige
Vorhaben wären.
Bei Heizkörperbetrieb gilt dass Vorlauftemperaturen von dauerhaft
über 50°C vermieden werden sollten denn diese belasten nicht
nur die Wärmepumpe mehr sondern der Gerätewirkungsgrad wird
mit abnehmender Außenlufttemperatur auch immer schlechter. Bei
Gebäuden mit normalgroßen Heizkörpern kommt man in der
Regel bis -5°C Außentemperatur noch mit diesen Vorlauftemperaturen
hin und legt das Gerät dann auf die Gebäudeheizlast bei -5°C
aus und heizt darunter wie bisher.
Bei Fußbodenheizung reichen in der Regel max. 35°C Vorlauftemperatur.
Daher werden Wärmepumpen auf die Heizlast von max. -5°C ausgelegt
selbst wenn keine andere Heizung vorhanden ist. Damit deckt das Gerät
98% der Jahresheizarbeit. Lediglich ein kleiner Restanteil von 2% wird
in der Regel per elektrischem Heizstab im Pufferspeicher zugeheizt.
Dieser Anteil macht noch 30-40 EUR Stromkosten im Jahr aus. Würde
man eine um mehrere hundert Euro teurere Anlage einsetzen könnte
man sich ca. 15-20 EUR dieser Kosten sparen, die Mehrinvestition würde
sich aber nicht rechnen.
Nachfolgende Tabelle zeigt Richtwerte zur Gebäudeheizlastermittlung.
Heizlast bei Außentemperatur -16°C -5°C 2°C
Passivhaus 15W/m² 10W/m² 7W/m²
Niedrigenergiehaus 50W/m² 33W/m² 22W/m²
Gedämmter Altbau 70W/m² 46W/m² 31W/m²
Ungedämmter Altbau 100W/m² 66W/m² 44W/m²
Ungedämmter Altbau (hohe Decken) 120W/m² 80W/m² 53W/m²
Auslegung für Warmwasserbereitung
Der Leistungsbedarf für Warmwasserbereitung ist weitaus geringer
gegenüber dem was Ihnen andere Anbieter glauben machen möchten!
Bei normalen Komfortansprüchen ist mit einem Spitzenwarmwasserbedarf
von 80-100 Litern pro Person und Tag, bezogen auf 45°C Warmwassertemperatur,
auszugehen. In diesem Fall ist eine Heizleistung von 0,2kW pro Person
zu berücksichtigen. Folglich kann diese Komponente in der Auslegung
beinahe vernachlässigt werden da Sie, selbst bei 5 Personen und
500l Bedarf/Tag, eine um max. 1kW größere Wärmepumpe
benötigen würden.